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Der Erlebnis-Zoo schützt Spitzmaulnashörner

Nashorn in Kenia

Nashorn-Projekt

Der Erlebnis-Zoo schützt Spitzmaulnashörner

Der Erlebnis-Zoo Hannover unterstützt über die Organisation Save the Rhino das „Ol Jogi Conservancy“, ein Schutzgebiet für Nashörner in Kenia. Im Nashorn-Schutzgebiet finden die Tiere einen sicheren Lebensraum, in dem sie vor Wilderei bewahrt werden. So können ihre Bestände langfristig erhalten und vergrößert werden.
OrtKenia (Ostafrika)
Tierart(en)Östliches Spitzmaulnashorn (Unterart)
Rote-Liste-Statusvom Aussterben bedroht
Warum bedroht?Wilderei und Lebensraumverlust
Was wird getan?Nashörner werden mithilfe von Rangern aus der lokalen Bevölkerung geschützt
Save the Rhino

Projektpartner: Save the Rhino

Save the Rhino International hat sich dem Schutz aller Nashornarten verschrieben. Seit 2018 unterstützt der Erlebnis-Zoo Hannover die Organisation im Schutz des Spitzmaulnashorns. Jedes Jahr werden wechselnde Maßnahmen gefördert – zuletzt die Erneuerung der Dienstkleidung der Ranger im Schutzgebiet.

Zur Website von Save the Rhino

Mit der Unterstützung von Hunden gegen Nashorn-Wilderer - Foto: Save the RhinoFoto: Save the RhinoUnter Schutz: Die seltenen Nashörner werden gut bewacht - Foto: Save the RhinoNashorn in KeniaSchaubild zum Nashorn als Schlüsselart
Mit der Unterstützung von Hunden gegen Nashorn-Wilderer - Foto: Save the Rhino
Foto: Save the Rhino
Unter Schutz: Die seltenen Nashörner werden gut bewacht - Foto: Save the Rhino
Nashorn in Kenia
Schaubild zum Nashorn als Schlüsselart

Fotos: Save the Rhino

Das Nashorn-Schutzgebiet

Ol Jogi wurde 1980 gegründet und liegt 22 km nördlich von Nairobi im Zentrum Kenias. Es ist über 23.000 Hektar groß und damit 1000 Mal so groß wie der Erlebnis-Zoo! Ol Jogi ist eine wichtige Heimat für Östliche Spitzmaulnashörner, die sich dort vermehren. Es konnten bereits viele Nashörner in andere Gebiete umgesiedelt werden. Die im Erlebnis-Zoo Hannover lebenden Nashörner gehören ebenfalls zur Unterart der Östlichen Spitzmaulnashörner.

Beschützt durch Ranger und Hunde

Ranger patroullieren Tag und Nacht durch das Gebiet, um die Tiere vor Wilderei zu schützen. Um erfolgreich gegen Wilderer vorzugehen und möglichst sicher arbeiten zu können, werden die Ranger in Ol Jogi ausgerüstet. Sie erhalten ein jährliches Training zu militärischer Taktik, Erste Hilfe und anderer Techniken. Und: Spürhunde begleiten die Ranger und helfen dabei, Wilderer aufzuspüren. Zu den Aufgaben der Ranger gehört außerdem das Monitoring (die Überwachung und Beobachtung) der Nashorn-Population. Es gibt ein Nashorn-Gehege, um verletzte oder verwaiste Nashorn-Kälber mit der Hand aufzuziehen sowie eine moderne Tierklinik.

Tier und Mensch

Im Ol Jogi Conservancy haben insgesamt über 300 Menschen eine Arbeit gefunden. Sie alle leben mit ihren Familien im Schutzgebiet. Ol Jogi hat sogar eine eigene Grundschule. Auch gibt es ein Umweltbildungsprogramm, das sich an die lokale Bevölkerung richtet. Zusätzlich zu den wilden Tieren nutzen auch etwa 2500 Rinder das Gebiet zum Grasen. Über 150 Familien können eigene Tiere halten und gleichzeitig konfliktlos mit den Wildtieren leben. Dies alles schafft eine stabile Umgebung für die Nashorn-Population. Durch die Kombination von Schutzgebiet, Bildung sowie Nutztierhaltung kann der Schutz der Nashörner nachhaltig gelingen.

Erlebnis-Zoo rüstet Ranger aus

Die finanzielle Unterstützung des Erlebnis-Zoos wird unter anderem für die Ausbildung des "Hunde-Squad“, die Video-Überwachung der Wildkorridore und die Ausstattung der Ranger verwendet. Eine gute Ausrüstung ist elementar, um die gefährliche Arbeit sicher auszuführen. Die Uniform ist zudem eine Anerkennung für die Arbeit, die die Ranger im Schutzgebiet leisten. Die Ranger sind außerdem unter harten klimatischen Bedingungen tätig. Die Uniformen bieten ihnen mehr Komfort bei der Arbeit.